Donauwelle 9.0

Begonnen hat das Projekt mit dem Ende. Nämlich dem der berühmten Asterix-Comics. Diese eine Abschlussszene, in der alle gemeinsam mit Asterix und Obelix rund um das Lagerfeuer Platz nehmen und das obligatorische Wildschwein verspeisen. Die letzte Einstellung dieses Zeichentrickfilms war für das Projekt Donauwelle das erste Bild (vgl. Kurier 06.09.2014 im Gespräch mit Martin Ritt).

Inspiriert von dieser Filmszene griffen wir die Idee der archaischen Urform der Lagerfeuerstelle am Boden als zentrales Element wieder auf. Rund um diesen Punkt bildet sich eine Gruppe von bis zu 10 Personen, allesamt mit Blickrichtung zur Feuerstelle. Gemeinschaft als oberstes Gestaltungsprinzip, dazu hält der Philosoph Georg Simmel fest: „Von allem nun, was den Menschen gemeinsam ist, ist das Gemeinsamste: daß sie essen und trinken müssen.“ In dem Projekt Donauwelle werden Geschichte und Tradition mit den heutigen Ansprüchen nach Funktionalität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit verschränkt.

Mittlerweile sind nun über 25 Stück der frei geschwungenen Betongrillmöbel auf der Donauinsel im Einsatz und schon bald werden es einige mehr sein. Senatsrat Loew, Abteilungsleiter der MA 45 Stadt Wien, beschreibt den Erfolg des Projektes wie folgt: „Unsere Erwartungen an Design und Konstruktion wurden schlicht übertroffen. Diese Grill-Lounge für die Wiener Donauinsel gibt einen neuen Standard für Freizeit- Möbel öffentlicher Zonen vor.“

Im Sommer und Herbst 2015 nutzten darüber hinaus die Wiener Linien die Donauwelle für ihren Werbeauftritt in den U-Bahnstationen und Haltestellen.

Seit Herbst 2015 kann die Donauwelle 9.0 sowie die kleinere Version 6.0 direkt bei SW Umwelttechnik bestellt werden, hier der Link zur Website: 

http://www.sw-umwelttechnik.at/at/produkte/urbanbau/grillstation-gross/

Gemeinsam mit Dr. B. Kromoser
Ausführungsplanung / Statik: Öhlinger + Partner
Produzent: SW Umwelttechnik

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