Magdas Kantine

Wie eine Schleuse steht das Gebäude, in dessen Erdgeschoßzone das Restaurant Magdas Kantine situiert ist, zwischen dem aufstrebenden Kunst- und Kulturquartier Ankerbrotfabrik und den umliegenden g`standenen Favoritner Altbauvierteln. 

Der Anspruch an die Gestaltung war, einen Raum zu schaffen, in dem ein Austausch zwischen diesen beiden, bisher eher nur nebeneinander existierenden Zonen stattfinden kann. Zitate an die Wirtshausarchitektur, wie Stammtisch, Bankerl und Lamperie lassen ansatzlos eine Vertrautheit mit dem Raum entstehen. Zur Verwendung kamen in erster Linie Materialien mit Charakter und Geschichte, wie Türen aus einem Kloster aus dem 18. Jahrhundert, die nun zu Rückenlehnen und Raumteilern umgewidmet wurden. Alle neuen Elemente, wie die massiven Wirtshaustische oder -bänke, bestehen aus Materialien, die in Würde altern können. In Kombination entsteht so ein Eindruck von Selbstverständlichkeit: So, als wäre alles immer schon hier gewesen.

Severin Corti meint dazu auf derStandard.at: “Nix wie hin, die Bude ist nämlich das Beste, was der Stadt seit Langem passiert ist.”

Die Ladies who Lunch der Presse: “Und schön noch dazu, vom Designkollektiv Ritt/Spitzer mit alten Türen als zierlichen Garderobe-Paravents und weiß gekacheltem Büffet gestaltet.”

Mitarbeit in der Wettbewerbsphase: Andrea Zuniga-Espinoza

Tischlerarbeiten: Team Möbel Rohrbach/L. GmbH

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